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Energiewende
‼️ WINDPARK VORERST GESTOPPT - DIE BEGRÜNDUNG DÜRFTE ÜBERRASCHEN ‼️
BAD WURZACH VERSAGT DEM WINDPARK ZWISCHEN EINTÜRNEN UND WOLFEGG VORERST SEINE ZUSTIMMUNG
Im Alttanner Wald, westlich des Bad Wurzach-Eintürner Weilers Weitprechts, wollen die Firmen Energiequelle und Laoco einen Windpark mit drei Anlagen errichten. Eine davon liegt zu einem kleinen Teil auf Bad Wurzacher Gemeindegebiet, der Rest auf der Gemarkung der Gemeinde Wolfegg.
Der Standort bei der Ortschaft Eintürnen ist im - noch nicht verabschiedeten - Regionalplan als geeignet markiert. Diesem Plan haben Stadt und Gemeinderat von Bad Wurzach zugestimmt. Aber auch ohne Regionalplan ist solch ein Windpark ein privilegiertes Projekt, dessen Verhinderung nahezu unmöglich ist. Differenzen gibt es zwischen der Stadt und den Investoren jetzt aber wegen der Zufahrt.
Zu breit und zu schwer
Die Zufahrtsstraße, die für den Bau, die Wartung und später einmal für den Rückbau der Anlagen benötigt wird, führt von der Landesstraße 317 über einen Gemeindeverbindungsweg, deren Grund der Stadt Bad Wurzach und einigen Privatleuten gehört, in den Alttanner Wald. Das Problem: Sie ist zu schmal für die Baufahrzeuge, die zudem mit zwölf und mehr Tonnen Gewicht viel zu schwer sind für die Straße, die eine Tonnagebegrenzung von sechs Tonnen hat. Das erläuterte Sachbearbeiter Andreas Haufler am Montag dem Gemeinderat.
Den folglich nötigen Ausbau müsste die Stadt finanzieren. Kostenpunkt laut Verwaltung: fast eine Million Euro zuzüglich Unterhaltung und Winterdienst. Das aber ist eine sogenannte unwirtschaftliche Aufwendung für die Kommune und somit ein Grund, das Projekt abzulehnen.
Das Angebot des Investors
Die Firma Energiequelle hat der Stadt jedoch einen Erschließungsvertrag angeboten. „Im Wesentlichen will der Vorhabenträger die Straße auf eigene Kosten ausbauen, zur Baustellenabwicklung nutzen, dann etwaige Schäden beheben und anschließend der Stadt gegen einen Einmalbetrag wieder überlassen“, so die Verwaltung.
„Die Gemeinde muss einem solchen Erschließungsvertrag zustimmen“...
Team Forum PRO #AltdorferWald🌲:
Stadtrat Kurt Miller: „Wir sollten uns definitiv nicht über den Tisch ziehen lassen.“
Ortsvorsteher Berthold Leupolz. „Die Last muss der Investor tragen, nicht die Allgemeinheit“.
Sehr geehrter Herr Stadtrat Miller und Ortsvorsteher Leupolz, sowie alle Beteiligten: Sie haben es erkannt, über den Tisch ziehen geht definitiv nicht. Aktuell wird der Wald und sein gesamtes Ökosystem über den Tisch gezogen, um fette Beute zu machen. Was ist damit? Es ist ebenso die Natur, die Tiere und die Menschen, welche diese Lasten zu tragen haben. Windkraft frisst Land, Ressourcen, Geld, Gesundheit, Leben, Wohlstand und vieles mehr. Was ist damit?
Wollen Sie wirklich zum Erfüllungsgehilfen eines Gesetzes werden, welches mit höchster Wahrscheinlichkeit die größte Zerstörung Deutschlands seit der Nachkriegsgeschichte nach sich ziehen wird?
20.11.2024
Artikel Link: ➡️ Schwäbische: Bad Wurzach - Windpark vorerst gestoppt
BY Forum PRO Altdorfer Wald - NEIN zu Windkraft 🌲
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