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P. Debionne:

„Liebe Anti-Rechts-Demonstranten, ich habe eine Frage an euch

Auf den „Anti-Rechts-Demos“ wird eindringlich für Menschenwürde und Zusammenhalt geworben. Wo waren diese Menschen eigentlich in der Corona-Zeit, frage ich mich?

Die Veranstalter einer der größten Demos gegen Rechts erklären unter anderem folgendes: Sie wollten "ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie" setzen. Super. Nur - ist den Teilnehmern eigentlich bewusst, was diese Begriffe wirklich bedeuten? Also so im Kern und im alltäglichen Leben und wenn es ausnahmsweise mal nicht am Samstagnachmittag bei schönem Wetter und heiterer Stimmung gegen ein drohendes 4. Reich geht?

Ich wage zu behaupten, dass eine wirklich übergroße Mehrheit dieser Menschen auch jene sind, die bei X und co voller Elan Posthörner in ihren Profilen haben - diese lustigen Emojis, mit denen man signalisiert: Hey, ich bin einer von den Guten! Warum ist das wichtig? Weil: Bevor es diese ulkige Hörnchen-Erkennungsmethode gab, zeichneten sich besagte Menschen sehr oft dadurch aus, dass sie einen roten Punkt (bedeutet: man ist gegen Corona geimpft) im Profil hatten. Je nach Anzahl der "Piekse" gerne auch zwei, drei oder noch viel mehr Punkte.

Kindergeburtstage von der Polizei aufgelöst
Auch das kann und soll ja gerne jeder und jede so machen, wie er mag. Freiheitsgedanke und so. Nun das große "Aber".

Aber erinnern sich diese Posthorn-Rotpunkt-Menschen, die jetzt für "Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie" sind, eigentlich daran, was sie in den Jahren 2020 bis 2023 gut geheißen, unterstützt, mitgemacht, gefordert und durchgesetzt haben? Nein? Ich mich schon. Mal sehen:

- Kinder wurden hinter Masken gezwungen
- Kitas und Schulen wurden dichtgemacht
- Kindergeburtstage in der eigenen Wohnung wurden von der Polizei aufgelöst.
- Tanzen und Singen wurde verboten
- Schlittenfahren wurde verboten
- In Obdachlosenheimen wurde 2G (geimpft oder genesen) durchgesetzt
- Es wurden Ausgangssperren durchgesetzt
- Die Menschen mussten Masken an der frischen Luft tragen
- Mögliche Nebenwirkugen der Impfung wurden verschwiegen
- Es war verboten, sich die Haare beim Frisör schneiden zu lassen
- Jugendliche wurden angezeigt und bestraft, weil sie unter freiem Himmel Basketball und Tischtennis spielten
- Ungeimpfte wurden vielerorts zu Menschen zweiter Klasse degradiert und sozial geächtet
- Anti-Maßnahmen-Demos wurden teils brutal von der Polizei aufgelöst
- Wer gegen die Corona-Maßnahmen war, wurde gerne zum Rechtsradikalen klassifiziert

Ich würde daher schon gerne wissen, liebe Anti-Rechts-Demonstranten: Wo wart ihr eigentlich in der Corona-Zeit? Wo waren da eure lautstarken Forderungen nach„Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie“?

Warum seid ihr damals nicht auf die Straße gegangen? @Nordkurier
#RichtigErinnern“

https://www.nordkurier.de/politik/liebe-anti-rechts-demonstranten-ich-habe-eine-frage-an-euch-3312440

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„Liebe Anti-Rechts-Demonstranten, ich habe eine Frage an euch

Auf den „Anti-Rechts-Demos“ wird eindringlich für Menschenwürde und Zusammenhalt geworben. Wo waren diese Menschen eigentlich in der Corona-Zeit, frage ich mich?

Die Veranstalter einer der größten Demos gegen Rechts erklären unter anderem folgendes: Sie wollten "ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie" setzen. Super. Nur - ist den Teilnehmern eigentlich bewusst, was diese Begriffe wirklich bedeuten? Also so im Kern und im alltäglichen Leben und wenn es ausnahmsweise mal nicht am Samstagnachmittag bei schönem Wetter und heiterer Stimmung gegen ein drohendes 4. Reich geht?

Ich wage zu behaupten, dass eine wirklich übergroße Mehrheit dieser Menschen auch jene sind, die bei X und co voller Elan Posthörner in ihren Profilen haben - diese lustigen Emojis, mit denen man signalisiert: Hey, ich bin einer von den Guten! Warum ist das wichtig? Weil: Bevor es diese ulkige Hörnchen-Erkennungsmethode gab, zeichneten sich besagte Menschen sehr oft dadurch aus, dass sie einen roten Punkt (bedeutet: man ist gegen Corona geimpft) im Profil hatten. Je nach Anzahl der "Piekse" gerne auch zwei, drei oder noch viel mehr Punkte.

Kindergeburtstage von der Polizei aufgelöst
Auch das kann und soll ja gerne jeder und jede so machen, wie er mag. Freiheitsgedanke und so. Nun das große "Aber".

Aber erinnern sich diese Posthorn-Rotpunkt-Menschen, die jetzt für "Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie" sind, eigentlich daran, was sie in den Jahren 2020 bis 2023 gut geheißen, unterstützt, mitgemacht, gefordert und durchgesetzt haben? Nein? Ich mich schon. Mal sehen:

- Kinder wurden hinter Masken gezwungen
- Kitas und Schulen wurden dichtgemacht
- Kindergeburtstage in der eigenen Wohnung wurden von der Polizei aufgelöst.
- Tanzen und Singen wurde verboten
- Schlittenfahren wurde verboten
- In Obdachlosenheimen wurde 2G (geimpft oder genesen) durchgesetzt
- Es wurden Ausgangssperren durchgesetzt
- Die Menschen mussten Masken an der frischen Luft tragen
- Mögliche Nebenwirkugen der Impfung wurden verschwiegen
- Es war verboten, sich die Haare beim Frisör schneiden zu lassen
- Jugendliche wurden angezeigt und bestraft, weil sie unter freiem Himmel Basketball und Tischtennis spielten
- Ungeimpfte wurden vielerorts zu Menschen zweiter Klasse degradiert und sozial geächtet
- Anti-Maßnahmen-Demos wurden teils brutal von der Polizei aufgelöst
- Wer gegen die Corona-Maßnahmen war, wurde gerne zum Rechtsradikalen klassifiziert

Ich würde daher schon gerne wissen, liebe Anti-Rechts-Demonstranten: Wo wart ihr eigentlich in der Corona-Zeit? Wo waren da eure lautstarken Forderungen nach„Vielfalt, Menschenwürde, Zusammenhalt und Demokratie“?

Warum seid ihr damals nicht auf die Straße gegangen? @Nordkurier
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